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Evangelisches Missionswerk in Deutschland (EMW)

Das Evangelische Missionswerk in Deutschland (EMW) ist der Dach- und Fachverband evangelischer Kirchen, evangelischer Freikirchen und regionaler Missionswerke sowie einzelner missionarischer Verbände und Einrichtungen für die ökumenische, missionarische und entwicklungsbezogene Zusammenarbeit mit Christen und Kirchen in Übersee und für ökumenische Bewusstseinsbildung in Deutschland.

Seine Mitglieder sind evangelische Missionswerke, missionarische Verbände sowie Freikirchen und die Evangelische Kirche in Deutschland. Das EMW pflegt partnerschaftliche Beziehungen zu Kirchen in Übersee; berät und fördert Projekte ökumenischer Partner; verantwortet bestimmte Bereiche kirchlicher Entwicklungszusammenarbeit und vermittelt Erfahrungen von Christinnen und Christen in unsere Kirchen.

  • Motive aus dem aktuellen Kalender der Missionswerke (keine Bestellung mehr möglich).

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Ökumenisches Friedensgebet 2018: Für eine Kultur des Friedens zwischen Religionen und Ethnien

11.01.2018

EMW und missio präsentieren neuen Impuls für Veranstaltungen, Gemeinden und Schulen

Zum neuen Jahr stellen das Evangelische Missionswerk in Deutschland (EMW) sowie die Internationalen Katholischen Missionswerke missio München und missio Aachen das Ökumenische Friedensgebet 2018 vor. Autor sowie Künstlerin des Bildmotivs kommen dieses Mal aus Äthiopien. Das Angebot richtet sich vor allem an Gemeinden, aber auch an Lehrerinnen und Lehrer.

Das Ökumenische Friedensgebet 2018 kommt aus Äthiopien
Das Ökumenische Friedensgebet 2018 kommt aus Äthiopien
„Lass uns beitragen zu einer friedfertigen Stimmung in unseren Häusern und auf unseren Plätzen. Mögen wir uns einsetzen für eine Kultur des Friedens zwischen allen Völkern“, bittet Autor Berga in seinem Gebet. Der Verfasser des Friedensgebetes, Petros S. Berga, ist römisch-katholischer Priester. Geboren und aufgewachsen in Äthiopien, beendete er sein Theologiestudium in den Niederlanden, wo er viele Jahre als Pfarrer tätig war. Heute lebt und arbeitet Petros Berga wieder in seiner ostafrikanischen Heimat, deren aktuelle Herausforderungen ihn zu einem Friedensgebet inspiriert haben, das gleichzeitig wertvolle Impulse für die Anforderungen an eine globalisierte Welt liefert.

Ökumene und interreligiöser Dialog sind dem engagierten Priester ein großes Anliegen, Frieden und Versöhnung für das multiethnische und multireligiöse Äthiopien wesentlich. „Äthiopien steht vor großen Herausforderungen“, betont Petros Berga. Mehr als die Hälfte der Bewohner sind jünger als 25 Jahre. „Wir müssen die jungen Menschen von der Straße holen und sie gut ausbilden. Diese Frauen und Männer brauchen Hoffnung, und sie brauchen eine Arbeit. Die Armut ist unser größter Feind.“

Das Ökumenische Friedensgebet erscheint in einer Auflage von mehr als 200.000 Stück. Es kann heruntergeladen oder als kostenloses Faltblatt per Post angefordert werden.



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