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Evangelisches Missionswerk in Deutschland (EMW)

Das Evangelische Missionswerk in Deutschland (EMW) ist der Dach- und Fachverband evangelischer Kirchen, evangelischer Freikirchen und regionaler Missionswerke sowie einzelner missionarischer Verbände und Einrichtungen für die ökumenische, missionarische und entwicklungsbezogene Zusammenarbeit mit Christen und Kirchen in Übersee und für ökumenische Bewusstseinsbildung in Deutschland.

Seine Mitglieder sind evangelische Missionswerke, missionarische Verbände sowie Freikirchen und die Evangelische Kirche in Deutschland. Das EMW pflegt partnerschaftliche Beziehungen zu Kirchen in Übersee; berät und fördert Projekte ökumenischer Partner; verantwortet bestimmte Bereiche kirchlicher Entwicklungszusammenarbeit und vermittelt Erfahrungen von Christinnen und Christen in unsere Kirchen.

  • Motive aus dem aktuellen Kalender der Missionswerke. Bestellen können Sie den Kalender 2018 unter www.demh.de/kalender .

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„Israelis und Palästinenser wollen Frieden, auch wenn Politiker etwas anderes sagen“

07.01.2018

Lutherischer Bischof kritisiert Jerusalem-Entscheidung Trumps

Bischof Younan (Foto: LWB)
Bischof Younan (Foto: LWB)
(EMW, 21.12.2017). In einem Interview mit der Deutschen Welle hat Munib Younan, Bischof der Evangelisch-Lutherischen Kirche von Jordanien und dem Heiligen Land, die Entscheidung von US-Präsident Trump kritisiert, ganz Jerusalem als Hauptstadt Israels anzuerkennen. Veränderungen am Status Quo träfen „den Nerv des israelisch-palästinensischen Konflikts“ und könnten der Region keinen Frieden bringen.

„Hätte Herr Trump gesagt, dass West-Jerusalem die Hauptstadt Israels ist und Ost-Jerusalem die Hauptstadt für die Palästinenser“, so Younan, „wäre alles normal verlaufen. Aber er hat die Palästinenser wieder einmal ignoriert.“

Für alle drei Religionen sei Jerusalem ein bedeutender Ort. Angst mache den Christen aber einseitige Entscheidungen nur für eine Nation oder eine Religion. „Wenn Muslime, Christen und Juden sich über Jerusalem einig sein können, können wir den Konflikt lösen“, sagte Bischof Younan, der bis Mai dieses Jahres Präsident des Lutherischen Weltbunds war.

Ernsthaftes Hindernis für einen gerechten Frieden
Kirchenleitungen in aller Welt haben auf die Entscheidung des amerikanischen Präsidenten mit eigenen Stellungnahmen reagiert. Schon auf die Ankündigung Trumps reagierte der Generalsekretär des Ökumenischen Rates der Kirchen (ÖRK), Olav Fykse Tveit, mit einer Erklärung, in der unterstrich, dass der ÖRK "Jerusalem seit langem als eine Stadt betrachtet, die zwei Völker sich teilen, und die drei Religionen heilig ist". Einseitige Festlegungen würden eine spätere Friedenslösung erheblich erschweren. Ähnlich reagierte der Lutherische Weltbund, der davor warnte, dass „ein solcher Schritt die Aussicht auf einen israelisch-palästinensischen Frieden konterkarieren" könnte.

Führende Vertreter lokaler Kirchen hatten schon am 6. Dezember in einem Offenen Brief an Trump vor dem Schritt gewarnt, da dies zu "weiterem Hass und Konflikt, zu mehr Gewalt und Leid in Jerusalem und im Heiligen Land führen" werde.



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