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Evangelisches Missionswerk in Deutschland (EMW)

Das Evangelische Missionswerk in Deutschland (EMW) ist der Dach- und Fachverband evangelischer Kirchen, evangelischer Freikirchen und regionaler Missionswerke sowie einzelner missionarischer Verbände und Einrichtungen für die ökumenische, missionarische und entwicklungsbezogene Zusammenarbeit mit Christen und Kirchen in Übersee und für ökumenische Bewusstseinsbildung in Deutschland.

Seine Mitglieder sind evangelische Missionswerke, missionarische Verbände sowie Freikirchen und die Evangelische Kirche in Deutschland. Das EMW pflegt partnerschaftliche Beziehungen zu Kirchen in Übersee; berät und fördert Projekte ökumenischer Partner; verantwortet bestimmte Bereiche kirchlicher Entwicklungszusammenarbeit und vermittelt Erfahrungen von Christinnen und Christen in unsere Kirchen.

  • Motive aus dem aktuellen Kalender der Missionswerke. Bestellen können Sie den Kalender 2018 unter www.demh.de/kalender .

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Cook-Inseln verbieten Tiefseebergbau

03.11.2017

Fast zwei Millionen Quadratkilometer unter Schutz

(EMW, 3.11.2017). Das Parlament der Cook-Inseln hat das bereits bestehende Meeresschutzgebiet auf die gesamte Wirtschaftszone rund um die 15 Inseln ausgeweitet. Damit ist auf einer Fläche von 1.976.000 Quadratkilometern – fünfeinhalb mal so groß wie Deutschland – der Tiefseebergbau, das Verklappen von Müll und der kommerzielle Fischfang unter Strafe verboten. In einem Radius von 50 Meilen um jede der 15 Inseln dürfen Einheimische und Touristen weiterhin für den Eigenbedarf fischen.

Die gesamte 200-Seemeilen-Zone rund um die Cook-Inseln ist nun geschützt. Moana ist das polynesische Wort für Meer, Marae bezeichnet einen heiligen Ort. © Karte: EMW
Die gesamte 200-Seemeilen-Zone rund um die Cook-Inseln ist nun geschützt. Moana ist das polynesische Wort für Meer, Marae bezeichnet einen heiligen Ort. © Karte: EMW

Die Cook-Inseln sind ein unabhängiger Staat, der mit Neuseeland assoziiert ist. So übernimmt Neuseeland nach Absprache mit der Regierung Aufgaben der Außen- und Sicherheitspolitik. Die Inseln haben rund 19.000 Einwohner, die meisten leben auf der Insel Raratonga mit der Hauptstadt Avarua.

Ein Verbot des Tiefseebergbaus fordern auch die Kirchen des pazifischen Inselwelt. Bei einer Konferenz Anfang April im Pacific Theological College (Fidschi) hatten Vertreter der Kirchen und der Zivilgesellschaft die Regierungen aufgefordert, sich gegen diese neue Technik zu stellen, da sie unabsehbare Folgen für das Ökosystem Meer haben würde.

In der Clarion-Clipperton-Zone (rot umrandet) sind Konzessionen für die Exploration vergeben. Die Karte zeigt außerdem die 200-Meilen-Zonen, in der die Staaten weitestgehende Bestimmungsrechte haben.
In der Clarion-Clipperton-Zone (rot umrandet) sind Konzessionen für die Exploration vergeben. Die Karte zeigt außerdem die 200-Meilen-Zonen, in der die Staaten weitestgehende Bestimmungsrechte haben.

Wettlauf am Meeresgrund
Die Entscheidung der Cook-Inseln ist eine erste Reaktion auf das in den letzten Jahren gewachsene Interesse von Staaten und Konzernen am Abbau von Manganknollen und anderen Mineralien auf dem Meeresgrund. Anders verhielt sich die Regierung Papua-Neuguineas, die der Firma Nautilus experimentellen Tiefseebergbau innerhalb der 200-Meilen-Zone in der Bismarck-See erlaubt hat.

Für den größten Teil des Pazifiks bestehen jedoch keine territorialen Rechte der Anrainer-Staaten, weil sich die Gebiete außerhalb der ausschließlichen Wirtschaftszonen befinden. Dazu gehört zum Beispiel die Clarion-Clippertone-Zone östlich von Hawaii, für die die Internationale Meeresbodenbehörde an eine Reihe von Staaten, darunter auch Deutschland, Konzessionen erteilt hat.

Bewusstsein wecken
Im EMW besteht seit Februar dieses Jahres die Lobby- und Kampagnen-Stelle „Ozeanien Dialog“, die zusammen mit pazifischen Kirchen das Bewusstsein für die Problematik des Tiefseebergbaus in der deutschen Öffentlichkeit und der Politik wecken soll.



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