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Evangelisches Missionswerk in Deutschland (EMW)

Das Evangelische Missionswerk in Deutschland (EMW) ist der Dach- und Fachverband evangelischer Kirchen, evangelischer Freikirchen und regionaler Missionswerke sowie einzelner missionarischer Verbände und Einrichtungen für die ökumenische, missionarische und entwicklungsbezogene Zusammenarbeit mit Christen und Kirchen in Übersee und für ökumenische Bewusstseinsbildung in Deutschland.

Seine Mitglieder sind evangelische Missionswerke, missionarische Verbände sowie Freikirchen und die Evangelische Kirche in Deutschland. Das EMW pflegt partnerschaftliche Beziehungen zu Kirchen in Übersee; berät und fördert Projekte ökumenischer Partner; verantwortet bestimmte Bereiche kirchlicher Entwicklungszusammenarbeit und vermittelt Erfahrungen von Christinnen und Christen in unsere Kirchen.

  • Motive aus dem aktuellen Kalender der Missionswerke. Bestellen können Sie den Kalender 2018 unter www.demh.de/kalender .

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Proteste in Eritrea

02.11.2017

Regierung geht gegen Schulen in religiöser Trägerschaft vor

(EMW, 02.11.2017). Die gestern von verschiedenen Agenturen gemeldeten Proteste in Eritrea richten sich nach Angaben aus Oppositionskreisen gegen die staatliche Übernahme von Schulen in religiöser Trägerschaft. Betroffen seien nicht nur muslimische Schulen, sondern auch die katholische Schule in der Kathedrale Asmaras und die der eritreisch-orthodoxen Kirche in der Kathedrale Enda Mariam.

Es sei wenig überraschend, dass die Regierung ihre Maßnahmen mit dem Kampf gegen angebliche muslimische Dominanz begründet, heißt es in der Erklärung. Beteiligt an den Protesten vor der Moschee am 31.10. seien jedoch sowohl Muslime als auch Christen. „Wir sind alle Opfer der gleichen Verfolgung und gestern standen wir gegen sie zusammen.“

Das Augenzeugen-Video soll die Flucht der Demonstranten vor den Schüssen der Polizei zeigen.
Das Augenzeugen-Video soll die Flucht der Demonstranten vor den Schüssen der Polizei zeigen.
Die Demonstration wurde Medienberichten zufolge von der Polizei unter Einsatz von Schusswaffen aufgelöst, was auch die US-Botschaft in Asmara auf ihrer Homepage bestätigte. Der eritreische Informationsminister Yemane Meskel räumte zwar ein, dass es den Protest gegeben habe, diese seien aber ohne Opfer aufgelöst worden. Einen Korrespondenten, der von der Demonstration berichtet hatte, nannte Meskel im selben Tweet einen „pathologischen Lügner par excellence“.

Berichte über Demonstrationen in Eritrea sind äußerst selten. Auch sonst dringt Kritik an der Regierung von Präsident Isayas Afewerki, der seit der Unabhängigkeit von Äthiopien 1993 regiert, in dem abgeschotteten ostafrikanischen Land nur selten nach außen. Eine unabhängige Berichterstattung ist daher unmöglich.

Menschenrechtler und die Vereinten Nationen werfen Afewerki eine autoritäre Herrschaft und massive Menschenrechtsverletzungen vor. In eritreischen Gefängnissen sollen Amnesty International zufolge tausende politische Gefangene sitzen. Tausende Eritreer treten jährlich die gefährliche Flucht ins Ausland an. Viele versuchen so, dem staatlichen Zwangsdienst zu entkommen. Dieser Nationaldienst kann nach Berichten von Flüchtlingen bis zu 20 Jahre dauern.

(Mit Material von epd und Martin Plaut)



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