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Evangelisches Missionswerk in Deutschland (EMW)

Das Evangelische Missionswerk in Deutschland (EMW) ist der Dach- und Fachverband evangelischer Kirchen, evangelischer Freikirchen und regionaler Missionswerke sowie einzelner missionarischer Verbände und Einrichtungen für die ökumenische, missionarische und entwicklungsbezogene Zusammenarbeit mit Christen und Kirchen in Übersee und für ökumenische Bewusstseinsbildung in Deutschland.

Seine Mitglieder sind evangelische Missionswerke, missionarische Verbände sowie Freikirchen und die Evangelische Kirche in Deutschland. Das EMW pflegt partnerschaftliche Beziehungen zu Kirchen in Übersee; berät und fördert Projekte ökumenischer Partner; verantwortet bestimmte Bereiche kirchlicher Entwicklungszusammenarbeit und vermittelt Erfahrungen von Christinnen und Christen in unsere Kirchen.

  • Motive aus dem aktuellen Kalender der Missionswerke. Bestellen können Sie den Kalender 2018 unter www.demh.de/kalender .

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Südafrikas Präsident Zuma übersteht erneut Misstrauensvotum

09.08.2017

Appelle der Kirchen blieben ungehört

(epd/EMW, 09.08.2017). Südafrikas Präsident Jacob Zuma bleibt im Amt. Das Parlament in Kapstadt lehnte am Dienstag ein Misstrauensvotum der oppositionellen Demokratischen Allianz (DA) mehrheitlich ab. In der geheimen Abstimmung sprachen sich 177 Abgeordnete für die Absetzung Zumas aus. 198 votierten dagegen, 9 enthielten sich der Stimme. Da die Opposition gemeinsam nur 151 Sitze hat, stimmten mindestens 26 ANC-Abgeordnete gegen Zuma. Ihm werden unter anderem Korruption und Vetternwirtschaft vorgeworfen.

Der Abstimmung war eine lautstarke Debatte mit zahlreichen persönlichen Anwürfen vorausgegangen. Oppositionsführer Mmusi Maimane verglich Zumas Politik mit der Unterdrückung der Apartheids-Ära. "Stimmt für Eure Hoffnung, nicht für Eure Angst", so Maimane. "Ich weiß, was Nelson Mandela heute gemacht hätte, und Ihr wisst es auch." Verteidigungsministerin Nosiviwe Mapisa-Nqakula verglich das Misstrauensvotum mit einem Putschversuch.

Zuma, der dem Parlament nicht angehört, nahm nicht an der Debatte teil. Zuvor hatte er bereits vier Misstrauensvoten überstanden, die allesamt offen abgestimmt worden waren. Mehrere Oppositionsparteien hatten vor dem Verfassungsgericht die Erlaubnis für eine anonyme Abstimmung erstritten.

Kirchen: Regierung hat Vertrauen verloren

Der Südafrikanische Kirchenrat SACC hatte am Donnerstag vergangener Woche an die Parlamentarier appelliert, die Interessen der Allgemeinheit über Parteiinteressen zu stellen. Die Tatsache, dass gegen Zuma bereits mehrere Misstrauensvoten eingebracht wurden, sei ein deutliches Zeichen dafür, dass das Vertrauen in seine moralische Führung verloren gegangen sei. Die amtierende Regierung, so der SACC, habe jede moralische Rechtfertigung verloren, ein Land zu führen, das in einem politischen und sozio-ökonomischen Sumpf unterzugehen drohe.

Zuma hat sich nach Angaben der Anti-Korruptionsbehörde unter anderem bei der Vergabe von Minen-Lizenzen und der Ernennung von Ministern von Geschäftsleuten beeinflussen lassen. Der Präsident ist ein Veteran aus dem Anti-Apartheid-Kampf und steht seit 2009 an der Staatsspitze. Er ist Vorsitzender der ANC. Viele Weggefährten und Organisationen haben sich seitdem von ihm abgesetzt.



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