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Evangelisches Missionswerk in Deutschland (EMW)

Das Evangelische Missionswerk in Deutschland (EMW) ist der Dach- und Fachverband evangelischer Kirchen, evangelischer Freikirchen und regionaler Missionswerke sowie einzelner missionarischer Verbände und Einrichtungen für die ökumenische, missionarische und entwicklungsbezogene Zusammenarbeit mit Christen und Kirchen in Übersee und für ökumenische Bewusstseinsbildung in Deutschland.

Seine Mitglieder sind evangelische Missionswerke, missionarische Verbände sowie Freikirchen und die Evangelische Kirche in Deutschland. Das EMW pflegt partnerschaftliche Beziehungen zu Kirchen in Übersee; berät und fördert Projekte ökumenischer Partner; verantwortet bestimmte Bereiche kirchlicher Entwicklungszusammenarbeit und vermittelt Erfahrungen von Christinnen und Christen in unsere Kirchen.

  • Motive aus dem aktuellen Kalender der Missionswerke. Bitte hier bestellen.

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"Reformation hat internationale Dimension"

03.08.2017

Weltausstellung Reformation diskutiert "Eine Welt"

Wittenberg (epd, 3.8.2017). Der württembergische evangelische Bischof Frank Otfried July hält die Weltmission für einen unverzichtbaren Bestandteil seiner Kirche. "Ein Württemberg ohne Mission wäre ein Württemberg ohne Kirchturm", sagte July am Mittwoch in der Lutherstadt Wittenberg bei einer Ausstellungseröffnung. Globalisierung sei nicht erst heute ein Thema, sondern durch die "Graswurzelarbeit" der Kirchen im christlichen Denken verankert, so July.

Der Bischof eröffnete in der Württemberger Halle in Wittenberg eine Ausstellung zur über 200-jährigen Geschichte der Basler Mission. Das Werk mit Sitz in der Schweiz, das von dem Schwaben Christian Friedrich Spittler (1782 - 1867) gegründet worden war, hatte von Anfang an eine enge Beziehung zu Württemberg. July warb dafür, auch heute den Weg zu anderen Kulturen zu suchen. Er kritisierte Versuche, die eigene Welt auf Europa zu reduzieren und die Menschen jenseits des Mittelmeers nicht mehr in den Blick zu nehmen.

Schon von Beginn der Weltausstellung konnten sich die Besucher im Eine Welt-Zelt informieren.
Schon von Beginn der Weltausstellung konnten sich die Besucher im Eine Welt-Zelt informieren.

Bei der elften Themenwoche der Weltausstellung Reformation unter der Überschrift "Eine Welt" diskutieren in den kommenden sechs Tagen Referenten und Besucher über die Bedeutung von Weltoffenheit, geografischer Einheit, Mission, Kolonialismus oder globaler Vernetzung.

Bereits das Jahr 2016 war in der sogenannten Lutherdekade der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) der "Reformation und Einen Welt" gewidmet. Dazu sagte der Direktor des Evangelischen Missionswerks, Christoph Anders, dass sich die Themenwoche auf der Weltausstellung inhaltlich daran anschließe. Zudem sei bei den zahlreichen Veranstaltungen 2016 noch einmal die internationale Dimension der Reformation klar geworden.



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