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Evangelisches Missionswerk in Deutschland (EMW)

Das Evangelische Missionswerk in Deutschland (EMW) ist der Dach- und Fachverband evangelischer Kirchen, evangelischer Freikirchen und regionaler Missionswerke sowie einzelner missionarischer Verbände und Einrichtungen für die ökumenische, missionarische und entwicklungsbezogene Zusammenarbeit mit Christen und Kirchen in Übersee und für ökumenische Bewusstseinsbildung in Deutschland.

Seine Mitglieder sind evangelische Missionswerke, missionarische Verbände sowie Freikirchen und die Evangelische Kirche in Deutschland. Das EMW pflegt partnerschaftliche Beziehungen zu Kirchen in Übersee; berät und fördert Projekte ökumenischer Partner; verantwortet bestimmte Bereiche kirchlicher Entwicklungszusammenarbeit und vermittelt Erfahrungen von Christinnen und Christen in unsere Kirchen.

  • Motive aus dem aktuellen Kalender der Missionswerke. Bitte hier bestellen.

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China-Tag in Wittenberg

13.06.2017

Gäste der Amity Foundation bei der Weltausstellung

Ying Liu (rechts) und Alice Tieyi Ji informieren sich über Kinderrechte.
Ying Liu (rechts) und Alice Tieyi Ji informieren sich über Kinderrechte.
Auch Teilnehmende des „China-Tages“ besuchten das Eine-Welt-Zelt der Missions- und Entwicklungszelte. „Ist gelegentlich Mithilfe im Familien-Haushalt Kinderarbeit?“ lautet eine Frage im Umfeld des Nachhaltigen Entwicklungszieles „Keine Armut“.

Ying Liu (rechts) und ihre Tochter Alice Tieyi Ji aus der chinesisch-sprachigen Kirchengemeinde aus Leipzig informieren sich, wie Kinderarmut verringert werden kann. Spielerisch erfuhren sie, dass Mitarbeit im Haushalt dann nicht als Kinderarbeit angesehen wird, wenn Kinder in die Schule gehen und Zeit zum Spielen haben.

Der "China-Tag" war eine der Hauptveranstaltungen der Weltausstellung im Reformationssommer in Wittenberg. Die Vorträge und Podiumsveranstaltungen in der Exerzierhalle, neben dem Eine-Welt-Zelt, wurden auch von den Besuchern der internationalen Großveranstaltung besucht.

Reformationsbotschafterin Dr. Margot Kässmann eröffnet den China-Tag in Wittenberg (Foto: H.Kiene)
Reformationsbotschafterin Dr. Margot Kässmann eröffnet den China-Tag in Wittenberg (Foto: H.Kiene)
Der China-Tag fand anlässlich des Treffens der Partner der chinesischen diakonischen Stiftung Amity Foundation statt. Vor 30 Jahren war diese Organisation, die sich im sozial-diakonischen Bereich engagiert, in Hamburg gegründet worden. Das EMW gehört zu den Gründern.

In der Arbeit des EMW spiegeln sich die Nachhaltigen Entwicklungsziele, abgekürzt SDGs, ebenso wieder, wie in der Arbeit von Brot für die Welt, der Christoffel Blindenmission, der Kindernothilfe und Misereor. Deshalb präsentieren diese Werke im Eine-Welt-Zelt im Torraum „Globalisierung und die Eine Welt“ bei der Weltausstellung in Wittenberg an ausgewählten Beispielen, für welche Aspekte einer nachhaltigen Entwicklung sie sich besonders einsetzen, damit ein gutes Leben für alle Menschen an allen Orten möglich ist.

EMW-Direktor Pfarrer Christoph Anders, Reformationsbotschafterin Dr. Margot Käßmann und der Direktor der Amity Foundation, Qiu Zhonghui beim gemeinsamen Mittagessen während des Chinatages in Wittenberg
EMW-Direktor Pfarrer Christoph Anders, Reformationsbotschafterin Dr. Margot Käßmann und der Direktor der Amity Foundation, Qiu Zhonghui beim gemeinsamen Mittagessen während des Chinatages in Wittenberg
Die Agenda 2030 wurde am 15. September 2015 von den Vereinten Nationen verabschiedet. Sie enthält 17 ehrgeizige Ziele, die sogenannten nachhaltigen Entwicklungsziele (Sustainable Development Goals ‒ SDGs.). Diese sollen in den nächsten 15 Jahren umgesetzt werden und gelten für alle Staaten weltweit. So sollen bis 2030 unter anderem Armut und Hunger besiegt werden, alle Kinder zur Schule gehen können, die Umwelt geschützt und die Ungleichheit in und zwischen den Staaten verringert werden.


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