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Evangelisches Missionswerk in Deutschland (EMW)

Das Evangelische Missionswerk in Deutschland (EMW) ist der Dach- und Fachverband evangelischer Kirchen, evangelischer Freikirchen und regionaler Missionswerke sowie einzelner missionarischer Verbände und Einrichtungen für die ökumenische, missionarische und entwicklungsbezogene Zusammenarbeit mit Christen und Kirchen in Übersee und für ökumenische Bewusstseinsbildung in Deutschland.

Seine Mitglieder sind evangelische Missionswerke, missionarische Verbände sowie Freikirchen und die Evangelische Kirche in Deutschland. Das EMW pflegt partnerschaftliche Beziehungen zu Kirchen in Übersee; berät und fördert Projekte ökumenischer Partner; verantwortet bestimmte Bereiche kirchlicher Entwicklungszusammenarbeit und vermittelt Erfahrungen von Christinnen und Christen in unsere Kirchen.

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Weltkirchenrat fordert internationale Hilfe für Christen im Irak

06.02.2017

Nach der Befreiung vom IS: Wiederansiedlung vertriebener Christen unterstützen

Die schwedische Erzbischöfin Antje Jackélen (Mitte) im Flüchtlingslager Ashti in nordirakischen Ankawa .(Foto: Paul Jeffrey, ÖRK)
Die schwedische Erzbischöfin Antje Jackélen (Mitte) im Flüchtlingslager Ashti in nordirakischen Ankawa .(Foto: Paul Jeffrey, ÖRK)
Bagdad/Genf (epd), 26.01.2017. Der Weltkirchenrat hat verstärkte internationale Hilfe für den Irak nach einem möglichen militärischen Sieg über die Terrormiliz "Islamischer Staat" angemahnt. Andere Staaten müssten den Irak bei der Wiederansiedlung der Christen und weiterer vertriebener Minderheiten unterstützen, forderte eine ökumenische Delegation bei einem Besuch in Bagdad laut einer Mitteilung vom Donnerstag.

Die Delegation des ÖRK brachte dem irakischen Präsidenten Fuad Masum ihre Sorgen um das Wohlergehen der Christen und der Gemeinschaft der Jesiden zum Ausdruck. Ziel müsse es sein, ein sicheres und stabiles Zusammenleben aller Menschen in dem Krisenland zu ermöglichen, hieß es.

Noch sei die internationale Hilfe für die mehr als drei Millionen Vertriebenen innerhalb des Iraks völlig unzureichend, sagte Frank Chikane, der beim Weltkirchenrat für Internationale Beziehungen zuständig ist.Die irakische Armee hat den "Islamischen Staat" in den vergangenen Monaten zurückgedrängt. Die Streitkräfte eroberten weite Teile Mossuls, einer früheren IS-Hochburg.

Geleitet wurde die Delegation vom Generalsekretär des Weltkirchenrates, Olav Fykse Tveit. Die Erzbischöfin der Kirche von Schweden, Antje Jackélen, gehört der Gruppe an. Der fünftägige Besuch im Irak endete am Dienstag, 24.1.2017.



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