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Evangelisches Missionswerk in Deutschland (EMW)

Das Evangelische Missionswerk in Deutschland (EMW) ist der Dach- und Fachverband evangelischer Kirchen, evangelischer Freikirchen und regionaler Missionswerke sowie einzelner missionarischer Verbände und Einrichtungen für die ökumenische, missionarische und entwicklungsbezogene Zusammenarbeit mit Christen und Kirchen in Übersee und für ökumenische Bewusstseinsbildung in Deutschland.

Seine Mitglieder sind evangelische Missionswerke, missionarische Verbände sowie Freikirchen und die Evangelische Kirche in Deutschland. Das EMW pflegt partnerschaftliche Beziehungen zu Kirchen in Übersee; berät und fördert Projekte ökumenischer Partner; verantwortet bestimmte Bereiche kirchlicher Entwicklungszusammenarbeit und vermittelt Erfahrungen von Christinnen und Christen in unsere Kirchen.

  • Motive aus dem aktuellen Kalender der Missionswerke. Bitte hier bestellen.

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Evangelische Mittelost-Kommission (EMOK)

Die Evangelische Mittelostkommission vereint Kirchen, Missionswerke, Hilfswerke und christliche Organisationen, die Beziehungen zum Mittleren Osten pflegen. Sie steht in der Tradition des früheren Evangelischen Arbeitskreises für das Heilige Land und der früheren Nahost-Kommission des Deutschen Evangelischen Missionsrates/Ev. Arbeitsgemeinschaft für Weltmission.

1. Ziele

Die EMOK fördert die Zusammenarbeit und den Austausch ihrer Mitglieder untereinander und mit den Christen, den Kirchen und Partnern im Mittleren Osten, mit denen ihre Mitglieder verbunden sind, sowie mit den Gemeinden und Institutionen der EKD in der Region. Ihr Gegenüber im Mittleren Osten ist der Middle East Council of Churches (MECC).
Der Fortbestand und das Wachstum der Kirchen im Mittleren Osten sind ein wesentliches Anliegen der EMOK. Sie fördert insbesondere die Zusammenarbeit zu Themen des christlich-jüdischen und des christlich- islamischen Dialogs im eigenen Kontext sowie im Mittleren Osten. Sie verfolgt die politische und die gesellschaftliche Entwicklung in der Region.

2. Aufgaben

Die EMOK berät den Rat der EKD, die Kirchenleitung der VELKD und das Präsidium der UEK und den Vorstand des EMW, sowie deren Gliedkirchen, Mitgliedskirchen und -werken.

Auf Wunsch des Rates der EKD bereitet sie Stellungnahmen vor.

Sie tauscht Informationen und Erfahrungen aus partnerschaftlichen Beziehungen und über Projekte im MO aus. Dabei bemüht sie sich um eine gegenseitige Verständigung, Abstimmung und Kooperation.

Sie tauscht sich zu Konfliktthemen in Bezug auf den Mittleren Osten aus. Sie sorgt für einen geregelten Informationsfluss mit dem Büro des/der Bevollmächtigten des Rates der EKD und mit dem Büro der EKD in Brüssel.

Sie gestaltet ihre partnerschaftliche Beziehung zum MECC und seinen Programmen im ökumenischen Zusammenhang. Dabei sucht sie die Zusammenarbeit mit Missio und Misereor.

Sie dient der Begleitung und Beratung von Programmen und Projekten der Mitglieder.

Sie begleitet den christlich-jüdischen Dialog und den christlich-islamischen Dialog und sucht Wege, die Erkenntnisse und Erfahrungen in das Wirken ihrer Mitglieder und in die Arbeit der EMOK einfließen zu lassen. Dabei arbeitet sie mit den zuständigen theologischen Gremien in der EKD zusammen.

Die EMOK initiiert gemeinsame Studien- und Arbeitsvorhaben und begleitet die inhaltliche Arbeit der Partner im Mittleren Osten.

3. Arbeitsweise

3.1 Vollversammlung
Die Kommission führt mindestens einmal jährlich eine Sitzung durch. Der/Die Vorsitzende lädt hierzu drei Wochen vorher unter Angabe der vorgesehenen Tagungsordnungspunkte ein. Die Vollversammlung muss zusammentreten, wenn dies von einem Viertel der Mitglieder der EMOK gewünscht wird. Jedes Mitglied hat eine Stimme, die Mitarbeit von Gästen ist möglich. Wenn ein Mitglied an zwei aufeinander folgenden Vollversammlungen nicht anwesend war, ruht die Mitgliedschaft. Sie lebt wieder auf, wenn das Mitglied wieder an der Vollversammlung teilnimmt.

Bei Wahlen/Abstimmungen und dem Beschluss über die Aufnahme neuer Mitglieder ist eine Stimmenmehrheit der anwesenden Mitglieder der EMOK erforderlich. Die Beschlussfähigkeit ist gegeben, wenn die Hälfte der Mitglieder anwesend ist.

Die Vollversammlung der EMOK wählt die zu wählenden Mitglieder der Exekutive aus der Vollversammlung und den Vorsitzenden/die Vorsitzende und seine/ihre Stellvertreter/in aus dem Kreis der Exekutivausschussmitglieder für eine Ratsperiode.

Der/Die Vorsitzende beauftragt die Geschäftsführung mit der Einberufung der EMOK-Vollversammlung sowie der Sitzungen des Exekutivausschusses.

Die Geschäftsführung nehmen das Kirchenamt der Evangelischen Kirche in Deutschland und die Geschäftsstelle des Evangelischen Missionswerks in Deutschland im Wechsel von drei Jahren wahr.

3.2 Exekutivausschuss
Die EMOK hat einen Exekutivausschuss. Der Exekutivausschuss besteht aus neun Mitgliedern. Er wird gebildet aus:

  • einem Mitglied des Rates der EKD
  • den für den Mittleren Osten zuständigen Referentinnen und Referenten und damit den Geschäftsführern/innen der EMOK
  • des Kirchenamtes der EKD
  • des Evangelischen Missionswerks in Deutschland

sowie fünf weitere Personen, die von der Vollversammlung jeweils als ihre Vertreterin bzw. ihr Vertreter aus folgenden fünf Gruppen gewählt werden:

  • Missionswerke (BMW, EMS, ZMÖ)
  • Hilfswerke (BfdW-EED)
  • Freie Werke
  • Christlich-jüdischer Dialog und Christlich-muslimischer Dialog
  • Landeskirchen und Kirchliche Zusammenschlüsse

Der neunte Sitz in der Exekutive soll erst nach der Beendigung dieses Wahlganges vergeben werden. Bei der Wahl soll darauf geachtet werden, dass in der Exekutive die für die Beratung des Rates wichtigen Schlüsselkompetenzen vertreten sind.
Den Vorsitz führt der/die Vorsitzende der Evangelischen Mittelostkommission. Der Exekutivausschuss tagt in der Regel zweimal im Jahr. Das Protokoll des Exekutivausschusses erhalten alle Mitglieder der Mittelostkommission.
Der Exekutivausschuss hat die Aufgabe:

  • die EMOK-Vollversammlungen vorzubereiten und nachzubereiten
  • der Vollversammlung zu berichten
  • die Belange und Anliegen der EMOK außerhalb der Sitzungen zu bearbeiten und zu vertreten
  • die Belange und Anliegen der EMOK in Deutschland zu koordinieren
  • mit den Partnern im Mittleren Osten zu kooperieren
  • Stellungnahmen vorzubereiten
  • eilbedürftige Stellungnahmen auszuarbeiten.

Der/Die Vorsitzende lädt hierzu drei Wochen vorher unter Angabe der vorgesehenen Tagungsordnungspunkte ein. Die Exekutive muss zusammentreten, wenn dies von einem Viertel der Mitglieder gewünscht wird. Jedes Mitglied hat eine Stimme, die Mitarbeit von Gästen ist möglich. Weitere sachkundige Experten können eingeladen werden. Beschlussfassungen sind auch auf schriftlichem Wege möglich.
Die Exekutive kann Arbeitsgruppen bilden.

4. Ordnung

Die Ordnung tritt nach Genehmigung durch den Rat der EKD, den Vorstand des EMW und die Kirchenleitungen der VELKD und das Präsidium der UEK am 01.09.2006 in Kraft.
8. Dezember 2005

Definition
Die Evangelische Mittelostkommission vereint Kirchen, Missionswerke, Hilfswerke und christliche Organisationen, die Beziehungen zum Mittleren Osten pflegen.

Die EMOK fördert die Zusammenarbeit und den Austausch ihrer Mitglieder untereinander und mit den Christen, den Kirchen und Partnern im Mittleren Osten, mit denen ihre Mitglieder verbunden sind, sowie mit den Gemeinden und Institutionen der EKD in der Region. Ihr Gegenüber im Mittleren Osten ist der Middle East Council of Churches (MECC).

Der Fortbestand und das Wachstum der Kirchen im Mittleren Osten sind ein wesentliches Anliegen der EMOK. Sie fördert insbesondere die Zusammenarbeit zu Themen des christlich-jüdischen und des christlich- islamischen Dialogs im eigenen Kontext sowie im Mittleren Osten. Sie verfolgt die politische und die gesellschaftliche Entwicklung in der Region.

Die EMOK berät den Rat der EKD, die Kirchenleitung der VELKD und das Präsidium der UEK und den Vorstand des EMW, sowie deren Gliedkirchen, Mitgliedskirchen und -werke.

Sie tauscht Informationen und Erfahrungen aus partnerschaftlichen Beziehungen und über Projekte in Nahost aus. Dabei bemüht sie sich um eine gegenseitige Verständigung, Abstimmung und Kooperation.

Sie dient der Begleitung und Beratung von Programmen und Projekten der Mitglieder.

5. Mitglieder

Aktion Sühnezeichen Friedensdienste e.V.
Arbeitsgemeinschaft „Juden & Christen“ beim Deutschen Evangelischen Kirchentag
Arbeitskreis Studium im Mittleren Osten (SIMO)
Arbeitskreis Studium in Israel e.V.
Berliner Missionswerk (BMW)
Brot für die Welt – Evangelischer Entwicklungsdienst, Evangelisches Werk für Diakonie und Entwicklung e.V.
Christlicher Hilfsbund im Orient e.V.
Evangelische Brüder-Unität
Ev. Jerusalem-Stiftung (EJSt)
Ev. Karmelmission e.V.
Ev. Kirche im Rheinland
Ev. Kirche in Hessen und Nassau
Ev. Kirche in Deutschland / Nahostreferat (EKD)
Ev. Kirche von Westfalen
Ev. Landeskirche in Baden
Ev. Landeskirche in Württemberg
Ev.-Luth. Kirche in Bayern
Ev.-Luth. Landeskirche Hannovers
Ev.-Luth. Zentralverein für Begegnung von Christen und Juden e.V.
Ev. Verein für die Schneller-Schulen (EVS)
Ev. Missionswerk in Deutschland e.V. (EMW)
Ev. Mission in Solidarität (EMS)
Evangeliumsdienst für Israel e.V. (edi)
Evangeliumsgemeinschaft Mittlerer Osten (EMO)
Institut Kirche und Judentum (Theologische Fakultät / Berlin)
Jerusalemsverein im Berliner Missionswerk
Jesus-Bruderschaft e.V. / Kommunität Gnadenthal
Johanniter-Orden
Kaiserin Auguste Victoria-Stiftung (KAVSt)
Kaiserswerther Diakonie
Konferenz Landeskirchlicher Arbeitskreise Christen und Juden (KLAK)
Nes Ammim e.V.
Zentrum für Mission und Ökumene - nordkirche weltweit (ZMÖ)
Orientdienst e.V.
Vereinigte Ev.-Luth. Kirche Deutschlands (VELKD) / Deutsches Nationalkomitee des Lutherischen Weltbundes

6. Geschäftsführung

Die Geschäftsführung wechselt im Rhythmus von 3 Jahren zwischen der EKD und dem Ev. Missionswerk Deutschland (EMW).
Das EMW nimmt bis einschließlich 2013, die EKD von 2014 bis 2016 die Geschäftsführung wahr.


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