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Evangelisches Missionswerk in Deutschland (EMW)

Das Evangelische Missionswerk in Deutschland (EMW) ist der Dach- und Fachverband evangelischer Kirchen, evangelischer Freikirchen und regionaler Missionswerke sowie einzelner missionarischer Verbände und Einrichtungen für die ökumenische, missionarische und entwicklungsbezogene Zusammenarbeit mit Christen und Kirchen in Übersee und für ökumenische Bewusstseinsbildung in Deutschland.

Seine Mitglieder sind evangelische Missionswerke, missionarische Verbände sowie Freikirchen und die Evangelische Kirche in Deutschland. Das EMW pflegt partnerschaftliche Beziehungen zu Kirchen in Übersee; berät und fördert Projekte ökumenischer Partner; verantwortet bestimmte Bereiche kirchlicher Entwicklungszusammenarbeit und vermittelt Erfahrungen von Christinnen und Christen in unsere Kirchen.

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Stimmen aus der Ökumene zum Konflikt in der Region Berg-Karabach

29.09.2020

ÖRK ruft zum Ende des Blutvergießens auf

Karekin II., Oberster Patriarch und Katholikos aller Armenier, erklärte: Der Konflikt „fordert uns alle auf, die Rechte unserer Nation, unseres heiligen Landes, unserer Zukunft und unserer nationalen Würde zu verteidigen.“

Aram I., Katholikos von Kilikien (Armenisch-Orthodoxen Kirche): "Die Welt sollte wissen, dass Artsakh (Berg-Karabach) ein Land ist, das mit dem Blut, den Gebeten und den Seelen der Armenier geformt ist... Darüber hinaus hat sein Volk nach den internationalen Gesetzen und Vorschriften das Recht auf Selbstbestimmung."

Prof. Dr. Ioan Sauca, Interimsgeneralsekretär des Ökumenischen Rates der Kirchen (ÖRK): „Ich bedauere den tragischen Verlust von Menschenleben, spreche den trauernden Familien mein aufrichtiges Beileid aus und bete für die Genesung der Verletzten. Um dieses Blutvergießen zu stoppen, ruft der ÖRK alle Kombattanten auf, unverzüglich von weiteren militärischen Aktionen Abstand zu nehmen und an den Verhandlungstisch zurückzukehren."

Sauca rief auch zu dringenden Initiativen der „Minsker Gruppe der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa“ auf, um Fortschritte auf dem Weg zu einer friedlichen Lösung dieses seit langem ungelösten Konflikts zu erzielen. „Ich bin bestürzt über die aggressiv parteiliche Haltung der türkischen Regierung, die als Mitglied der Minsk-Gruppe eine neutrale Rolle einnehmen sollte und nicht die eines Antagonisten", sagte Sauca. "Ich appelliere daher an unsere ÖRK-Mitgliedskirchen aus den Ländern der Minsk-Gruppe, mit ihren Regierungen zusammenzuarbeiten, um diese Botschaft zu vermitteln und dringende und nachhaltige diplomatische Bemühungen für den Frieden in der Region zu fördern."

Die Region, die heute Bergkarabach genannt wird, liegt zwischen der Türkei und Aserbaidschan, Georgien, Russland und dem Iran. Die von mehrheitlich christlichen Armeniern seit dem Jahr 197 bewohnte Groß-Region Karabach wurden im 8. Jahrhundert von arabischen und Turk-Völkern erobert. In Bergkarabach blieben Armenier an der Macht, die Glieder der altorientalischen Armenischen Apostolischen Kirche waren. 1216 gründeten sie das Kloster Gandsassar als Sitz des „Obersten Patriarchen und Katholikos Aller Armenier“. Heute hat das Katholikat sein Zentrum im Libanon. Die meisten armenischen Christinnen und Christen leben in der Diaspora.
In den folgenden Jahrhunderten wechselten die Machthaber; 1813 kam Karabach ins russische Zarenreich.

Die Kriegshandlungen zwischen Armeniern und Aserbaidschanern, die beide Anspruch auf Bergkarabach in Folge der Oktoberrevolution (1917) anmeldeten, wurden von der Roten Armee beendet; die Region wurde 1922 Teil der Sowjetunion. Dadurch kamen die orthodoxen Christinnen und Christen unter Druck.
Hoffend, sich für die osmanische Unterdrückung rächen zu können, waren auch armenische Christen zur Unterstützung in die sowjetische Armee eingetreten. Nach dem 2. Weltkrieg konnte die Kirche relativ frei agieren und sich als nationale Kirche neu organisieren.

In den 60er Jahren kam es zu einzelnen Unruhen, da sich Armenier benachteiligt fühlten. Als es dann 1988 Straßenkämpfe mit hunderten Toten gab, hörte die Welt nach Jahrzehnten der Ruhe wieder aus der Region. Im September 1991 erklärte die Republik Berg-Karabach ihre Unabhängigkeit, die Vertreibung der Armenier wurde fortgesetzt, der Konflikt zwischen verschiedenen militärischen Einheiten aus Russland, Karabach und Aserbaidschan blieb bestehen, auch nach dem Waffenstillstand 1994.

Trotz der vom Sicherheitsrat der Vereinten Nationen verabschiedeten Resolutionen und Vermittlungsversuchen der sogenannten „Minsker Gruppe der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE)“ kam die Region nicht zur Ruhe; seit Sommer 2020 gibt es schwere Kampfhandlungen. Armenien und Aserbaidschan haben das Kriegsrecht verhängt. Beide Seiten haben in den schlimmsten Angriffen seit Jahren viele Tote zu beklagen.



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in den letzten Tagen haben sich die Risikoeinschätzungen sowie Verordnungen und Handlungsempfehlungen im Blick auf die weitere Ausbreitung des Corona-Virus (SARS-CoV-2) von staatlicher und kirchlicher Seite stark verändert und zuletzt am 16.03.2020 verschärft. Das Ziel ist, die Infektionskette zu unterbrechen und die Verbreitung des Virus zeitlich zu verzögern.

Daher gelten folgende Maßnahmen für die EMW-Geschäftsstelle:

Wir bitten um Ihr Verständnis, wenn es zu Verzögerungen kommen sollte. Auch die Abwicklung von Bestellungen kann sich verzögern.

Diese Maßnahmen gelten ab dem 18.03.2020 und zunächst bis zum 19.04.2020. Eine veränderte Situation kann eine Anpassung nötig machen.

Mit guten Wünschen

Rainer Kiefer