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Evangelisches Missionswerk in Deutschland (EMW)

Das Evangelische Missionswerk in Deutschland (EMW) ist der Dach- und Fachverband evangelischer Kirchen, evangelischer Freikirchen und regionaler Missionswerke sowie einzelner missionarischer Verbände und Einrichtungen für die ökumenische, missionarische und entwicklungsbezogene Zusammenarbeit mit Christen und Kirchen in Übersee und für ökumenische Bewusstseinsbildung in Deutschland.

Seine Mitglieder sind evangelische Missionswerke, missionarische Verbände sowie Freikirchen und die Evangelische Kirche in Deutschland. Das EMW pflegt partnerschaftliche Beziehungen zu Kirchen in Übersee; berät und fördert Projekte ökumenischer Partner; verantwortet bestimmte Bereiche kirchlicher Entwicklungszusammenarbeit und vermittelt Erfahrungen von Christinnen und Christen in unsere Kirchen.

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Christlicher Aufruf zu Reflektion und Handeln während Corona

01.09.2020

ÖRK und Päpstlicher Rat für den interreligiösen Dialog veröffentlichen gemeinsame Erklärung

(ÖRK/EMW) „Interreligiöse Solidarität zum Dienst einer verwundeten Welt: Ein christlicher Aufruf zu Reflektion und Handeln während der Corona-Krise und darüber hinaus“, so lautet das gemeinsam veröffentlichte Dokument. Es soll Kirchen und christliche Organisationen anregen, über die Bedeutsamkeit von Solidarität zwischen den Religionen in einer durch die COVID-19-Pandemie verwundeten Welt nachzudenken.

Das 24-seitige Papier bietet eine christliche Grundlage für Solidarität zwischen den Religionen, die den Anstoß geben und verstärken kann, einer Welt zu Diensten zu sein, die nicht nur durch das Corona-Virus, sondern auch durch eine Vielzahl anderer Verletzungen verwundet wurde.

Die Publikation ist auch als nützliches Mittel für Praktizierende anderer Religionen gedacht, die bereits mit ähnlichen Gedanken auf Grundlage ihrer eigenen Traditionen auf die Corona-Krise reagiert haben.

Das Schriftstück sieht den aktuellen Kontext der Pandemie als eine Zeit, in der neue Formen von Solidarität entdeckt werden, um so die Welt nach COVID-19 zu überdenken. Es besteht aus fünf Teilen, in denen über die Art einer von Hoffnung genährten Solidarität nachgedacht wird und die eine christliche Grundlage für religionsübergreifende Solidarität, ein paar Schlüsselprinzipien und eine Reihe von Empfehlungen bietet, wie sich das Nachdenken über Solidarität in konkrete und glaubwürdige Taten umsetzen lässt.

ÖRK-Interims-Generalsekretär Prof. Dr. Ioan Sauca befasste sich damit, dass der interreligiöse Dialog für gegenseitige Heilung und die Fürsorge füreinander auf globaler Ebene lebenswichtig sei. „Im Angesicht der COVID-19-Pandemie hat es die menschliche Familie gemeinsam mit der nie zuvor dagewesenen Aufforderung zu tun, einander zu beschützen und unsere Gemeinschaften zu heilen“, sagte er. „Der religionsübergreifende Dialog hilft nicht nur dabei, die Prinzipien unseres eigenen Glaubens und unsere Identität als Christinnen und Christen zu verdeutlichen, sondern leitet auch unser Verständnis für die Herausforderungen - und die kreativen Lösungen - der anderen ein.“

Kardinal Miguel Ángel Ayuso Guixot, Präsident des PCID, befasste sich damit, dass christliche Dienste und Solidarität in einer verwundeten Welt schon seit letztem Jahr auf der Agenda von PCID und ÖRK stehen. Die COVID-19-Pandemie habe die Umsetzung des Projekts als „zeitnahe ökumenische und religionsübergreifende Erwiderung“ erzwungen, sagte er und fügte hinzu: „Die Pandemie hat die Verwundung und Zerbrechlichkeit unserer Welt enthüllt, durch die sich zeigte, dass unsere Erwiderungen in einer inklusiven Solidarität dargeboten werden müssen, die angesichts der Sorge um die gesamte menschliche Familie auch den Anhängerinnen und Anhängern anderer religiöser Traditionen und Menschen guten Willens offen steht.“

Zuletzt veröffentlichten ÖRK und der PCID das Dokument „Erziehung zum Frieden in einer multireligiösen Welt: Eine christliche Perspektive“ im Mai 2019.



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in den letzten Tagen haben sich die Risikoeinschätzungen sowie Verordnungen und Handlungsempfehlungen im Blick auf die weitere Ausbreitung des Corona-Virus (SARS-CoV-2) von staatlicher und kirchlicher Seite stark verändert und zuletzt am 16.03.2020 verschärft. Das Ziel ist, die Infektionskette zu unterbrechen und die Verbreitung des Virus zeitlich zu verzögern.

Daher gelten folgende Maßnahmen für die EMW-Geschäftsstelle:

Wir bitten um Ihr Verständnis, wenn es zu Verzögerungen kommen sollte. Auch die Abwicklung von Bestellungen kann sich verzögern.

Diese Maßnahmen gelten ab dem 18.03.2020 und zunächst bis zum 19.04.2020. Eine veränderte Situation kann eine Anpassung nötig machen.

Mit guten Wünschen

Rainer Kiefer