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Ökumenisches Friedensgebet 2018: Äthiopien

EMW und missio präsentieren neuen Impuls für Veranstaltungen, Gemeinden und Schulen

Auch in diesem Jahr haben das Evangelische Missionswerk in Deutschland (EMW) sowie die Internationalen Katholischen Missionswerke missio München und missio Aachen das Ökumenische Friedensgebet 2018 herausgebracht. Autor sowie Künstlerin des Bildmotivs kommen dieses Mal aus Äthiopien. Das Angebot richtet sich vor allem an Gemeinden, aber auch an Lehrerinnen und Lehrer. „Lass uns beitragen zu einer friedfertigen Stimmung in unseren Häusern und auf unseren Plätzen. Mögen wir uns einsetzen für eine Kultur des Friedens zwischen allen Völkern“, bittet Autor Berga in seinem Gebet. Der Verfasser des Friedensgebetes, Petros S. Berga, ist römisch-katholischer Priester. Geboren und aufgewachsen in Äthiopien, beendete er sein Theologiestudium in den Niederlanden, wo er viele Jahre als Pfarrer tätig war. Heute lebt und arbeitet Petros Berga wieder in seiner ostafrikanischen Heimat, deren aktuelle Herausforderungen ihn zu einem Friedensgebet inspiriert haben, das gleichzeitig wertvolle Impulse für die Anforderungen an eine globalisierte Welt liefert. Ökumene und interreligiöser Dialog sind dem engagierten Priester ein großes Anliegen, Frieden und Versöhnung für das multiethnische und multireligiöse Äthiopien wesentlich. „Äthiopien steht vor großen Herausforderungen“, betont Petros Berga. Mehr als die Hälfte der Bewohner sind jünger als 25 Jahre. „Wir müssen die jungen Menschen von der Straße holen und sie gut ausbilden. Diese Frauen und Männer brauchen Hoffnung, und sie brauchen eine Arbeit. Die Armut ist unser größter Feind.“ Das Ökumenische Friedensgebet erscheint kostenlos in einer Auflage von mehr als 200.000 Stück. Es kann heruntergeladen oder als kostenloses Faltblatt per Post angefordert werden. Infos unter www.oekumenisches-friedensgebet.de.

Herstellungskosten: kostenlos