
Titelbild: SeongJoon Cho/Bloomberg/Getty Images
Die "EineWelt" 1/2013 ist jetzt lieferbar! Schwerpunktthema ist "Geteiltes Land - geteilte Hoffnung. Die Ökumene zu Gast bei den Kirchen Südkoreas"
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EMW-Jahresbericht 2011/2012: "Ein Gott. Ein Wort? Die Bibel auslegen und deuten im ökumenischen Miteinander"
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Christenrat und Gossner Mission sehen Bestätigung ihrer Arbeit
Als "Durchbruch und große Chance für die Christen in Nepal" wertet der Menschenrechtler und Vorsitzender des Nationalen Christenrats, Dr. Kali B. Rokaya, die jüngste Entwicklung in seinem Heimatland. Dort haben sich Regierung und maoistische Rebellen darauf verständigt, den seit zehn Jahren dauernden Bürgerkrieg zu beenden. Das Parlament soll aufgelöst und eine Interimsregierung eingesetzt werden. Spätestens für April 2007 sind Wahlen für eine verfassunggebende Versammlung geplant.
In diesen Friedensprozess sind auch die Christen einbezogen, die in dem hinduistischen Königreich jahrzehntelang verfolgt und bislang nicht offiziell anerkannt wurden. Heute aber wurde Dr. Kali B. Rokaya in den nepalischen Friedens- und Versöhnungsrat berufen, der die Einhaltung des Waffenstillstands in dieser Interimsphase überwachen soll. "Damit erkennen die Entscheidungsträger nun erstmals die Bedeutung des Nationalen Christenrates und die wichtige Rolle an, die er im schwierigen Prozess hin zu Frieden und Demokratie gespielt hat", betont Bernd Krause, Nepalreferent der Gossner Mission.
Das evangelische Missionswerk mit Sitz in Berlin unterstützt seit 35 Jahren in dem Königreich entwicklungspolitische Projekte und setzt sich gemeinsam mit dem Christenrat für Frieden und Einhaltung der Menschenrechte ein.