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16.05.2017

Historische Erklärung zum Völkermord in Namibia

Lutherischer Weltbund will namibisch-deutschen Versöhnungsprozess begleiten

(LWI/epd, 15.5.2017).Die Zwölfte Vollversammlung des Lutherischen Weltbundes (LWB) hat bei ihrem Treffen in Windhuk, Namibia eine Öffentliche Erklärung zur Versöhnung im Zusammenhang mit dem Völkermord in Namibia abgegeben.


„Das Schicksal der Herero, Nama und anderer Ureinwohner unter deutscher Kolonialherrschaft am Anfang des 20. Jahrhunderts bereitet den Völkern Namibias und Deutschlands bis heute Schmerzen“, so die Erklärung. „Es ermutigt uns zu wissen, dass die Regierungen Namibias und Deutschlands diesen Schmerz aufgegriffen haben und einem Prozess verpflichtet sind, in dem die Wahrheit gesagt und Gerechtigkeit getan werden wird.Der LWB weiß aus ähnlichen Erfahrungen rund um die Welt, dass schmerzhafte Erinnerungen nicht verschwinden, bis sie ausgesprochen sind. Erst wenn die Wahrheit gesagt und Gerechtigkeit gesucht ist, kann tatsächliche Versöhnung über den Schmerzen der Vergangenheit stattfinden.”

Namibische Kirchen wollen Begleitung durch den LWB

Bischof Ernst Gamxamub dankte in Namen der drei lutherischen Kirchen Namibias für die Erklärung des LWB. (Foto © LWB)
Die Erklärung würdigt die Rolle, die insbesondere die Kirchen und zivilgesellschaftliche Vereinigungen in den Prozessen „der Versöhnung und der Heilung der kollektiven Erinnerung“ gespielt haben. Sie betont, dass dieser Versöhnungsprozess zwischen NamibierInnen und Deutschen stattfinden muss, der LWB verpflichtet sich jedoch, „Begleitung und Unterstützung zu leisten, sollte diese von unseren jeweiligen Ansprechpartnern angefordert werden.“

Ernst Gamxamub, Bischof der Evangelisch-Lutherischen Kirche in der Republik Namibia, dankte dem LWB für dessen Unterstützung. Man brauche den LWB bei der Begleitung des Versöhnungsprozesses unbedingt, sagte er stellvertretend für die drei lutherischen Kirchen in Namibia.

EKD: Der Völkermord ist eine große Schuld und durch nichts zu rechtfertigen
Ende April hatte die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) ein Schuldbekenntnis zum Völkermord veröffentlicht. Darin bat sie die Nachkommen der Opfer der Kolonialverbrechen im damaligen Deutsch-Südwestafrika vor mehr als 100 Jahren um Vergebung. "Dies ist eine große Schuld und durch nichts zu rechtfertigen", heißt es in der Erklärung.

Deutsche Kolonialtruppen hatten in Reaktion auf Aufstände zwischen 1904 und 1908 einen Vernichtungskrieg im Südwesten Afrikas geführt, der als Völkermord gewertet wird. Schätzungen zufolge wurden bis zu 100.000 Herero und Nama getötet oder in den sicheren Tod in der Wüste getrieben. Ein Großteil der Überlebenden wurde ihres Landes enteignet. Deutschland hatte 1884 die Kolonie Deutsch-Südwestafrika im heutigen Namibia errichtet. 1915 kapitulierten die deutschen Truppen. Südafrikanische Truppen besetzten das Land.