
Titelbild: Harald Oppitz/KNA
Die "EineWelt" 1/2012 ist jetzt lieferbar! Schwerpunktthema ist "Im Namen der Religion: Wie der Glaube Konflikte schürt - und wie er zum Frieden führen kann"
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Eine Initiative evangelischer Missionswerke, Verbände und Kirchen unter dem Dach des EMW
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EMW-Jahresbericht 2010/2011: "Populär und prosperierend - Zur pfingstkirchlich-charismatischen Dynamik in Afrika"
Der aktuelle Jahresbericht (Downloads)
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Kennen Sie schon die Weltkarte in der Peters Projektion?
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Pastorin Maren von der Heyde, stellvertretende Direktorin im EMW, präsentiert den thematischen Teil des Jahresberichtes 2005/06 während der Mitgliederversammlung in Bad Boll:
Zitat aus der Kursfassung (download unten)
"Die Arbeit der Missionswerke hat sich verändert. Das tiefe Erschrecken über die auch der Mission in ihrer Geschichte viel zu oft inne wohnende Herabwürdigung Anderer, hat in den Werken zu intensiven Auseinandersetzungen geführt. Die theologischen Lern- und Suchbewegungen der vergangenen 25 Jahren in den Landeskirchen haben auch die Missionswerke verwandelt und dazu geführt, dass Mission ins Verhältnis zum Dialog gesetzt wurde. Dabei wurde der Auftrag, den Glauben an Jesus Christus über die Grenzen zu tragen, in weltweiter Verantwortung und gerade auch im Angesicht der Anderen sprach- und tragfähig zu machen, zu keiner Zeit infrage gestellt. Vielmehr ringen die Missionswerke als Teile ihrer Trägerkirchen und gemeinsam mit den Partnerkirchen um die angemessene Form des Kircheseins in dieser Welt. Der EMW-Jahresbericht wirbt darum, Dialog und Mission in Bezug auf Israel und Palästina nicht wieder in Gegensätzen zueinander zu stellen und damit den Konflikt in der Region nur zu widerspiegeln.
Es war Zeit, sich die Nahostarbeit der Werke genauer anzuschauen und dabei bewusst zu machen, welche Räume die Missionswerke anbieten und welche Rolle sie in dieser Hinsicht einnehmen. Die Vielfalt der Beziehungen der Werke und der Landeskirchen nach Israel und Palästina spiegelt den Wunsch wider, in Israel und in Palästina Gesprächspartner zu haben, denn: Jesus war Jude. Nicht nur seine Schüler, sondern auch die ersten Gemeinden, die sich in seinem Namen versammelten, trafen sich in den Synagogen. Ihrem eigenen Verständnis nach waren sie und die Gemeindeglieder Juden. Sie feierten den Sabbath und die jüdischen Feste und lasen die Hebräische Bibel.
Ohne die Erfahrungen Israels und deren Bewältigung als sprechendes Wort Gottes hätten Tod und Auferstehung Jesu den Christen die Sprache verschlagen.“