
Titelbild: Harald Oppitz/KNA
Die "EineWelt" 1/2012 ist jetzt lieferbar! Schwerpunktthema ist "Im Namen der Religion: Wie der Glaube Konflikte schürt - und wie er zum Frieden führen kann"
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EMW-Jahresbericht 2010/2011: "Populär und prosperierend - Zur pfingstkirchlich-charismatischen Dynamik in Afrika"
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"Wir werden uns auch in Zukunft für solidarische Hilfe zwischen Menschen, Kirchen und Staaten einsetzen und dabei nicht zwischen Menschen unterschiedlicher Hautfarbe, Nationalität oder religiös-kultureller Orientierung trennen."
Missionswerke protestieren gegen Schill-Rede
Hamburg - Neuendettelsau. Vehement hat die Mitgliederversammlung des Evangelischen Missionswerkes in Deutschland (EMW) gegen die Rede des Hamburger Senators und Zweiten Bürgermeisters, Ronald B. Schill, im Deutschen Bundestag protestiert. Hilfe für Bedürftige im In- und Ausland dürfte nicht "als Verschwendung öffentlicher Gelder denunziert werden", hieß es in einer Stellungnahme während der jährlichen Mitgliederversammlung im bayerischen Neuendettelsau. Die Vertreter verschiedener evangelischer Kirchen und Missionswerke betonten, dass sie sich "seit langem bewusst dafür entschieden haben, solidarisch mit Menschen im Süden dieser Welt zu teilen". Die meisten Christinnen und Christen in Deutschland würden diese Meinung teilen, hieß es in einem Schreiben an den Bundestagspräsident Wolfgang Thierse und den Ersten Bürgermeister der Freien und Hafenstadt Hamburg, Ole von Beust. Die Mitgliederversammlung und ihre Gäste, zu denen auch ein Vertreter des Deutschen Katholischen Missionsrates gehörte, wiesen auf die vielfältige Hilfe aus dem Ausland zugunsten der Opfer der Flutkatastrophe in diesem Sommer hin und bedankten sich besonders für Spenden aus Brasilien, Honduras und Mosambik. "Wir werden uns auch in Zukunft für solidarische Hilfe zwischen Menschen, Kirchen und Staaten einsetzen und dabei nicht zwischen Menschen unterschiedlicher Hautfarbe, Nationalität oder religiös-kultureller Orientierung trennen."