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Die "EineWelt" 1/2012 ist jetzt lieferbar! Schwerpunktthema ist "Im Namen der Religion: Wie der Glaube Konflikte schürt - und wie er zum Frieden führen kann"


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EMW-Jahresbericht 2010/2011: "Populär und prosperierend - Zur pfingstkirchlich-charismatischen Dynamik in Afrika"
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Meldung im Detail

09.03.2003

Neue Hoffnung für Afrika

Die Bundesregierung unterstützt das Programm "Neue Partnerschaft für Afrikas Entwicklung", dem sich einige afrikanische Regierungen verpflichtet fühlen.

"Afrika works!" Afrika ist im Kommen! - So klingt es derzeit aus dem Bundesministerium für Wirtschaftliche Zusammenarbeit. Von einer "Renaissance Afrikas" ist die Rede: Der "Schwarzen Kontinent" soll nicht länger als Synonym für Armut, Krieg, Hunger und Aids gelten, denn es ist von "einem Aufbruch in eine bessere Zukunft" die Rede. "New Partnership for Africa's Development - Nepad" heißt das Programm, das sich eine Reihe afrikanischer Staatsführer im Herbst 2001 gegeben haben. Sie gründet sich - so wörtlich - "auf die Entschlossenheit der Afrikaner, sich selbst und den gesamten Kontinent aus dem Elend der Unterentwicklung und aus dem Ausschluss aus der sich globalisierenden Welt zu befreien". "Nepad", sagt die Parlamentarische Staatssekretärin im BMZ, Uschi Eid, "beinhaltet alles, was zu einer besseren Entwicklung gehört. Eintreten für Frieden und Sicherheit, für Menschenrechte und Demokratie, für Bildung, für verantwortlichen Umgang mit den Naturressourcen und nicht zuletzt für die wirtschaftliche Prosperität Afrikas". Im Kreis der G-8-Industrieländer, die Nepad mit einem eigens entwickelten Afrika-Aktionsplan unterstützen, vertritt Uschi Eid im Auftrag des Bundeskanzlers die Bundesrepublik. Das besondere Augenmerk der deutschen Seite gilt den Themen: afrikanischer Menschenrechtsgerichtshof, grenzüberschreitendes Wassermanagement und Aufbau innerafrikanischer Peace-Keeping-Kräfte. "Nepad ist ehrgeizig - und braucht deshalb Zeit", sagt Uschi Eid. Im In- und Ausland wirbt sie nun für Nepad. Zum Weltwirtschaftsgipfel der G-8 in Evian (Frankreich) Anfang Juni 2003 wird ein erster Fortschrittsbericht erarbeitet. Der Report soll verdeutlichen, was die Hilfe zur Selbsthilfe durch die G-8-Länder bis heute gebracht hat und wie diese Initiative weiterhin unterstützt werden kann. Auch in der deutschen bilateralen Entwicklungszusammenarbeit ist Afrika seit Jahren die Schwerpunktregion.




 
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