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Titelbild: Harald Oppitz/KNA

Die "EineWelt" 1/2012 ist jetzt lieferbar! Schwerpunktthema ist "Im Namen der Religion: Wie der Glaube Konflikte schürt - und wie er zum Frieden führen kann"


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EMW-Jahresbericht 2010/2011: "Populär und prosperierend - Zur pfingstkirchlich-charismatischen Dynamik in Afrika"
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Meldung im Detail

12.09.2001

Fürbitt-Gebet

Christen sammeln sich anläßlich des Grauens vom 11. September 2001 zur Fürbitte mit einem Gebet aus dem Nahen Osten.

Einzelne Christen und die Vertreter ihrer Kirchen aus dem Nahen Osten schickten dem Missionswerk in Deutschland (EMW) angesichts der tragischen Ereignisse in den USA Zeugnisse der Betroffenheit und Trauer, des Trostes und der mahnenden Besinnung. Diese Stimmen mahnen auch die Besinnung vor Gott an. Wir geben die besonderen Gebetsanliegen in dieser einzigartig neuen Situation hiermit weiter:

Wir bitten:

Dass diese Ereignisse uns nicht zu einer Dämonisierung und Verteufelung des Islams verleiten lassen. Dass wir keiner kollektiver Bestrafung der Menschen das Wort reden, nur weil sie aus dem Nahen Osten stammen. Und dass die Christen im Nahen Osten ihrem Auftrag entsprechen und als Salz und Licht in diesen Zeiten großer Erschütterung wirken.

Dass unser Bedürfnis nach Verurteilung und Vergeltung uns nicht zu Ungerechtigkeiten hinreißt, sondern dass wir über die tieferen Gründe des Terrorismus nachdenken, die 18 Menschen dazu veranlaßt haben, ihres eigenen Lebens auf einen derart teuflischen und zerstörerischen Weg preiszugeben.

Dass jede sich daraus ergebende Aktion nicht eine endlose Spirale rachsüchtiger Gewalt in Bewegung setzt.

Dass wir erkennen: Keine Zivilisation kann sicher sein, wenn mit Angst und Angriffswut besetzte Menschen bereit sind, ihr Leben davon bestimmen zu lassen und damit ein Ende politischer Lösungen zu bewirken. Möge der Gott des Friedens und der Liebe in unserer aller Herzen und in unserem ganzen Leben zur alles beherrschenden Macht werden.




 
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