
Titelbild: Monika Herold
Die "EineWelt" 4/2011 ist jetzt lieferbar! Schwerpunktthema ist "Partnerschaft in Bewegung: Kirchliche Nord-Süd-Partnerschaften im Wandel"
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Eine Initiative evangelischer Missionswerke, Verbände und Kirchen unter dem Dach des EMW
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EMW-Jahresbericht 2010/2011: "Populär und prosperierend - Zur pfingstkirchlich-charismatischen Dynamik in Afrika"
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„Das EMW und seine Träger sind bleibend von der Relevanz weltmissionarischer und ökumenischer Zusammenhänge für den Reformprozess innerhalb der EKD überzeugt“, erklärte Christoph Anders, Direktor des Evangelischen Missionswerkes in Deutschland (EMW), vor der EKD-Synode. In seiner mündlichen Einbringung, mit der er den schriftlich vorgelegten Bericht vorstellte, betonte er die Bereitschaft des Missionswerkes zur Mitarbeit an dem Prozess. Außerdem unterstrich er die Notwendigkeit einer Klärung des Verhältnisses von Mission und Entwicklung: „Wir sehen im Ausbau komplementärer Kompetenzen ein wichtiges Ziel der bereits begonnenen Beratungen.“
Für die finanzielle Unterstützung, die die EKD-Gliedkirchen der „Liste des Bedarfs“ gewähren, dankte Anders der Synode ausdrücklich. Nur so könne das EMW die wichtige Aufgabe der Förderung theologischer Ausbildung in der weltweiten Ökumene wahrnehmen. Angesichts der soziologischen und politischen Situation in Afrika sei die Unterstützung der dortigen Kirchen weiterhin von Nöten. Die Kirchen Lateinamerikas dürften in einer Zeit, in der sie durch neo-pfingstliche Gruppierungen stark unter Druck geraten, nicht alleine gelassen werden, sagte er.
Auf die Erklärung der Mitgliederversammlung des EMW zu der diffamierenden Berichterstattung im öffentlich-rechtlichen Fernsehen machte der Direktor des EMW aufmerksam. „Wir haben die Solidarität mit den evangelikalen Geschwistern unterstrichen, müssen aber trotzdem Klärungen über die Unterschiede in unserem Missionsverständnis herausarbeiten.“ Dazu sei im kommenden März zusammen mit der Evangelischen Akademie zu Berlin eine Veranstaltung geplant.
Anders machte in seiner Einbringung auf den weltweit dezentral organisierten Studienprozess anlässlich des Jubiläums 100 Jahre nach der ersten Weltmissionskonferenz in Edinburgh aufmerksam. Er bat um die Aufmerksamkeit und Fürbitte der Synode für die diversen Veranstaltungen.