Motive aus dem aktuellen Kalender der Missionswerke.
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Titelbild: Monika Herold

Die "EineWelt" 4/2011 ist jetzt lieferbar! Schwerpunktthema ist "Partnerschaft in Bewegung: Kirchliche Nord-Süd-Partnerschaften im Wandel"


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Eine Initiative evangelischer Missionswerke, Verbände und Kirchen unter dem Dach des EMW
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EMW-Jahresbericht 2010/2011: "Populär und prosperierend - Zur pfingstkirchlich-charismatischen Dynamik in Afrika"
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Mission 1910 – 2010: Herausforderungen von Edinburgh 1910 für ein heutiges Missionsverständnis
Beiträge aus der Theologischen Kommission des EMW

Vor 100 Jahren, im Jahr 1910, trafen sich in Edinburgh Vertreter protestantischer Missionsgesellschaften aus Europa, Nordamerika und Asien zur ersten Weltmissionskonferenz. Die Bedeutung dieser Konferenz für die Geschichte von Mission, Ökumene und Kirche wird aus diesem Anlass vielfach gewürdigt werden. Anhand der verschiedenen Veranstaltungen im Jubiläumsjahr wird deutlich, dass die Impulse von Edinburgh sehr unterschiedlich weiter gewirkt haben. Daraus ergibt sich eine Ungleichzeitigkeit in der Analyse der missionarischen Situationen und der daraus abzuleitenden Herausforderungen.

Die hier vorgelegten Beiträge beschäftigen sich für die im EMW vertretenen Missionswerke mit zwei zukunftsweisenden Fragekomplexen: - Worin liegen die aktuellen Herausforderungen von Edinburgh an die missionstheologischen Konzeptionen für die Zukunft? Wie muss der Auftrag, der damals mit der „Evangelisierung der Welt in dieser Generation“ beschrieben wurde, heute neu gefasst werden? Was war und ist der „kairos“ damals und heute? Heutige Analysen von Kontexten der Weltchristenheit müssen sich mit dem Phänomen des Nebeneinanders und Miteinanders von Kulturen und Religionen befassen. Können wir unsere Aufgabe heute so beschreiben, dass wir von anderen Religionen und Kulturen lernen? Welche Zielkonflikte ergeben sich dann? Und was haben wir aus der Geschichte für den diesen Paradigmenwechsel gelernt? - Was sind die aktuellen Herausforderungen an die Ekklesiologie, die Gestaltung von Kirche und Gemeinde unter dem Gesichtspunkt heutiger weltweiter Mission? Welche Rolle spielen heute die traditionellen Kirchen und Missionen in den internationalen Beziehungen? Wie kann aus dem Nebeneinander dieser Akteure ein neues Miteinander werden? Welche Zielkonflikte ergeben sich auf diesem Weg?

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Mission und Macht – damals und heute
Hundert Jahre nach Edinburgh soll es darum gehen, im Rückblick Gott für die Erfolge in der Vermittlung des Heil bringenden Evangeliums und dessen Konsequenzen in der Welt zu danken, Gott und die Menschen aber auch dafür um Vergebung zu bitten, was wir in Kirche und Mission versäumt oder verfehlt haben, und schliesslich zusammen um eine Vision eines glaubwürdigen Zeugnisses in Gegenwart und Zukunft zu ringen.

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Mission und Entwicklung - ein altes Thema neu aufgelegt
Missionsbewegte Zeiten – das wäre wohl übertrieben. Aber »Mission« entwickelt derzeit doch eine gewisse Dynamik. Nicht nur dort, wo es um ihre Bedeutung für wieder wachsen wollende Gemeinden und Kirchen bei uns und anderswo geht. Interessant, dass dabei bekannte Verhältnisse offenbar neu bestimmt werden müssen. Dazu nur einige Schlaglichter.

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Mission und Entwicklung - ein altes Thema neu aufgelegt
Mit diesem Diskussionsbeitrag verfolgt der Vorstand des EMW folgende Ziele:

a) Er erklärt seine Absicht, sich in die weiteren Klärungsprozesse auf dem Weg zum neuen Evangelischen Zentrum für Entwicklung und Diakonie (EZED) aktiv einzubringen. Dabei wird er die Interessen und Kompetenzen der EMW-Mitglieder geltend machen;

b) Er möchte verdeutlichen, dass für die Mitgliedskirchen, -werke und –verbände des EMW die Verbindung von Mission und Entwicklung zum Kernbestand ihres Selbstverständnisses und ihrer praktischen Arbeitsvollzüge gehört;

c) Er möchte dazu beitragen, dass die Debatte über die Zuordnung der Mandate von Missions- und Entwicklungswerken zu weiterführenden Klärungen und zum Ausbau komplementärer Kompetenzen genutzt wird. Dies ist auch deshalb nötig, um den tiefgreifenden Auswirkungen der gegenwärtigen Krise auf unsere Partner im Globalen Süden angemessen begegnen zu können.

Jahresbericht des EMW 2007/2008: Thema Musik
Im Jahresbericht finden Sie den thematischen Teil ("Was macht das Harmonium am Himalaya?" - Vom musikalischen Kulturwandel in der Ökumene) und den Bericht aus der Geschäftsstelle.

Tagungsdokumentation zur Geschlechtergerechtigkeit
„Auf dem Weg zur Gerechtigkeit ist Leben!“ – Frauen und Männer in Mission und Ökumene – unter diesem Motto fand in der Evang. Akademie Hofgeismar eine Fachtagung des Evangelischen Missionswerks in Deutschland (EMW) statt. Organisiert von der Kommission „Frauen in der Mission“ war es Ziel der Tagung, den Austausch der Missionswerke untereinander sowie mit anderen Ökumene und Entwicklungsorganisationen zu fördern. Darüber hinaus sollte der Stellenwert und die praktische Umsetzung des Themas Geschlechtergerechtigkeit im jeweils eigenen Werk reflektiert, überprüft und Schritte für die Weiterarbeit vereinbart werden.

Arbeitshilfe zum Thema HIV/AIDS
Die neue Publikation des EMW „Gott vertrauen? – Unsere Verantwortung in Zeiten von HIV und AIDS“ dient einer besseren Orientierung mit dem Ziel, gemeinsam mit den Partnern in Übersee das Thema HIV/AIDS unter dem Motto des Welt-AIDS-Tages „Gemeinsam gegen AIDS: Wir übernehmen Verantwortung. Für uns selbst und andere“ zu bearbeiten. Die 35-seitige Arbeitshilfe ersetzt nicht bereits bestehende HIV- und AIDS-Policies der Missionswerke und Kirchen, sie soll diese vielmehr ergänzen. Und sie kann als Grundlage dienen, wo eigene Policies noch nicht erarbeitet wurden. Sie kann als pdf-Datei heruntergeladen werden.

GUYANA - Viele Wasser - viele Völker
Über das einzige englisch-sprachige Land Südamerikas ist in Deutschland wenig bekannt. Als „Land der vielen Wasser und der vielen Völker“ bezeichnet sich Guyana selbst. Die meisten der nur ungefähr 750 000 Menschen leben an der Küste des Landes, das kleiner als Großbritannien ist und dessen Kronkolonie es bis zur Unabhängigkeit 1966 war. Nachdem in der Folgezeit undemokratische Regierungen das Land in den wirtschaftlichen Ruin geführt hatten, scheint es sich nun stabilisiert zu haben. Verschiedene Autorinnen und Autoren aus Guyana und Deutschland beschreiben jüngste Entwicklungen und geben einen facettenreichen Einblick in das Land. Dieses Buch kann auch zur Einstimmung auf den Weltgebetstag 2008 sein, dessen Liturgie von Frauen aus Guyana entwickelt wurde.

Jahresbericht des EMW 2006/2007: Thema Öffentlichkeitsarbeit
Der Jahresbericht des EMW 2006/2007 befasst sich mit der Öffentlichkeitsarbeit evangelischer Missionsgesellschaften und -werke. In einem ausführlichen historischen Teil wird die Öffentlichkeitsarbeit seit dem Erscheinen der ersten evangelischen Missionszeitschrift 1710 beschrieben. Besondere Berücksichtigung findet die Öffentlichkeitsarbeit seit Beginn der 1960er Jahre, zum Abschluss werden Folgerungen für ein künftiges öffentliches Auftreten der Missionswerke gezogen. Der reich bebilderte Bericht kann hier heruntergeladen oder in gedruckter Form bei der EMW-Geschäftsstelle - auch in größerer Stückzahl - bestellt werden.

Literaturliste zum Thema "Missionsromane" aus EineWelt 2/07

EMW kritisiert Impulspapier „Kirche der Freiheit“
Aus dem Evangelischen Missionswerk in Deutschland (EMW) ist das Impulspapier „Kirche der Freiheit“ der EKD kritisiert worden. In einer Stellungnahme moniert EMW-Direktor Christoph Anders, dass in dem EKD-Papier eine „qualifizierte Berücksichtigung der Ökumene“ fehle. Es entstehe der Eindruck, man sei auf die weltweite ökumenische Gemeinschaft nicht angewiesen und wolle Reform-Potentiale nur bei sich selbst suchen.

Der in dem EKD-Impulspapier geforderte Mentalitätswandel erfordere es, „von den Stimmen anderer Kirchen für den eigenen Weg etwas zu hören und zu lernen“, heißt es in der EMW-Stellungnahme unter dem Titel „Hinterm eigenen Horizont geht’s weiter“. Deshalb sei es vor allem notwendig, im weiteren Diskussionsprozess Menschen aus anderen Kirchen zu beteiligen.

Anfragen stellt das EMW an den geplanten Slogan „Evangelisch in Deutschland“, weil er weder das zusammenwachsende Europa noch die zunehmende Globalisierung berücksichtige. Während das EKD-Papier den christlich-muslimischen und den christlich-jüdischen Dialog als wichtige Aufgabe beschreibe, blieben die zahlreichen Gemeinden von Zuwanderern aus anderen Erdteilen als Dialogpartner unberücksichtigt.

Im Evangelischen Missionswerk in Deutschland sind neben den landeskirchlichen Missionswerken die EKD, evangelische Freikirchen, missionarische Verbände und Einrichtungen zusammengeschlossen.

Thema des EMW-Jahresberichts: „Siehe, es ist ein Raum bei mir“ (2. Mose 33,21) - Zu Dialog und Begegnung in Israel, Palästina und hier
Pastorin Maren von der Heyde, stellvertretende Direktorin im EMW, präsentiert den thematischen Teil des Jahresberichtes 2005/06 während der Mitgliederversammlung in Bad Boll:

Zitat aus der Kursfassung (download unten)

"Die Arbeit der Missionswerke hat sich verändert. Das tiefe Erschrecken über die auch der Mission in ihrer Geschichte viel zu oft inne wohnende Herabwürdigung Anderer, hat in den Werken zu intensiven Auseinandersetzungen geführt. Die theologischen Lern- und Suchbewegungen der vergangenen 25 Jahren in den Landeskirchen haben auch die Missionswerke verwandelt und dazu geführt, dass Mission ins Verhältnis zum Dialog gesetzt wurde. Dabei wurde der Auftrag, den Glauben an Jesus Christus über die Grenzen zu tragen, in weltweiter Verantwortung und gerade auch im Angesicht der Anderen sprach- und tragfähig zu machen, zu keiner Zeit infrage gestellt. Vielmehr ringen die Missionswerke als Teile ihrer Trägerkirchen und gemeinsam mit den Partnerkirchen um die angemessene Form des Kircheseins in dieser Welt. Der EMW-Jahresbericht wirbt darum, Dialog und Mission in Bezug auf Israel und Palästina nicht wieder in Gegensätzen zueinander zu stellen und damit den Konflikt in der Region nur zu widerspiegeln.

Es war Zeit, sich die Nahostarbeit der Werke genauer anzuschauen und dabei bewusst zu machen, welche Räume die Missionswerke anbieten und welche Rolle sie in dieser Hinsicht einnehmen. Die Vielfalt der Beziehungen der Werke und der Landeskirchen nach Israel und Palästina spiegelt den Wunsch wider, in Israel und in Palästina Gesprächspartner zu haben, denn: Jesus war Jude. Nicht nur seine Schüler, sondern auch die ersten Gemeinden, die sich in seinem Namen versammelten, trafen sich in den Synagogen. Ihrem eigenen Verständnis nach waren sie und die Gemeindeglieder Juden. Sie feierten den Sabbath und die jüdischen Feste und lasen die Hebräische Bibel.

„Ohne die Erfahrungen Israels und deren Bewältigung als sprechendes Wort Gottes hätten Tod und Auferstehung Jesu den Christen die Sprache verschlagen.“

"Hochseilakt Nord-Süd-Einsatz – Perspektiven für eine professionelle und verantwortungsvolle Begleitungstand"
Unter dem Motto "Hochseilakt Nord-Süd-Einsatz – Perspektiven für eine professionelle und verantwortungsvolle Begleitungstand" veranstaltete das Evangelische Missionswerk in Deutschland (EMW) eine Fachtagung.

Rund 20 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus dem Spektrum der EMW-Mitgliedsorganisationen und Vereinbarungspartner wie des Evangelischen Entwicklungsdienstes (EED) nahmen daran vom 28. bis 30. Juni 2004 in der Ökumenischen Werkstatt in Wuppertal teil. Zu den Teilnehmenden zählten auch Verantwortliche aus den Leitungen von EMW-Mitgliedswerken, die dort für das Personalwesen, oder als Länder- und Regionalreferentinnen- und Referenten für die Auswahl, die Vorbereitung und Begleitung der Nord-Süd-Mitarbeitenden zuständig sind.

Die nun vorliegende Publikation stellt eine Materialsammlung dar, in der wesentliche Impulse zusammengestellt wurden. Die Dokumente umfassen in voller Länge wiedergegebene Einführungsreferate, Morgen- und Abendandachten, Notizen zur Gruppenarbeit, Gedankensplittern, kurzen Kommentaren, den Ergebnissen der Gruppenarbeit bis hin zum ebenfalls vollständig wiedergegebenen Schlussreferat, dass Reflexion und Ausblick bot. Die genannten Bausteine spiegeln die wesentlichen Prozesse der Tagung und halten vor allem deren Ergebnisse fest.

Healing and Our Traditions
Documentation of an International Women's Consultation held in Neuendettelsau from May 21 to May 28, 2004 is available. Please feel free to download the paper




 
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