
Titelbild: Harald Oppitz/KNA
Die "EineWelt" 1/2012 ist jetzt lieferbar! Schwerpunktthema ist "Im Namen der Religion: Wie der Glaube Konflikte schürt - und wie er zum Frieden führen kann"
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Eine Initiative evangelischer Missionswerke, Verbände und Kirchen unter dem Dach des EMW
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EMW-Jahresbericht 2010/2011: "Populär und prosperierend - Zur pfingstkirchlich-charismatischen Dynamik in Afrika"
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Kennen Sie schon die Weltkarte in der Peters Projektion?
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Christen wollen Atomprogramm beendet haben
Seoul. (ems) Südkoreas Kirchen haben in mehreren Stellungnahmen Nordkorea dazu aufgefordert, das Atomprogramm zu stoppen. Gleichzeitig mahnen sie die USA zu bedenken, dass eine Politik der Stärke eher negative Konsequenzen für die Situation auf der koreanischen Halbinsel hat. Einhellig wird jede militärische Intervention von Seiten der USA abgelehnt. Wie der Ostasienverbindungsreferent im Evangelischen Missionswerk in Südwestdeutschland (ems), Lutz Drescher, informiert, besteht im Land die weit verbreitete Meinung, dass nicht Nordkorea sondern die amerikanische Politik Hauptursache für die gegenwärtigen Spannungen ist. Die Äußerung von George W. Bush im Februar 2002, Nordkorea gehöre zur Achse des Bösen, haben den Versöhnungsbemühungen in beiden Koreas großen Schaden zugefügt. Nachdem sich im vergangenen Jahr ein Unfall ereignet hatte, bei dem zwei Mittelschülerinnen von amerikanischen Panzern überrollt worden waren, gab es scharfe Kritik an der amerikanischen Präsenz in Südkorea. Wiederholt fanden aus diesem Grund Kerzenumzüge und Mahnwachen statt. Wie KIM Yong-Bock, ein international bekannter Theologe, der zur ersten Generation der Minjungtheologen gehört, bei einem Besuch im ems in Stuttgart berichtete, informieren die südkoreanischen Medien überproportional viel über gegendemonstrationen, bei denen die US Präsenz ausdrücklich begrüßt wird. Solche Demonstrationen würden in erster Linie von den Pfarrern der großen konservativen Gemeinden organisiert, die sich in der Vergangenheit gut mit den wechselnden Diktaturen arrangiert hatten und spiegelten nicht die Empfindungen der Mehrheit wider.