
Titelbild: Harald Oppitz/KNA
Die "EineWelt" 1/2012 ist jetzt lieferbar! Schwerpunktthema ist "Im Namen der Religion: Wie der Glaube Konflikte schürt - und wie er zum Frieden führen kann"
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Eine Initiative evangelischer Missionswerke, Verbände und Kirchen unter dem Dach des EMW
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EMW-Jahresbericht 2010/2011: "Populär und prosperierend - Zur pfingstkirchlich-charismatischen Dynamik in Afrika"
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„um Gottes willen – der Welt zu liebe“ kommt gut in evangelischen Gemeinden an
Als Erfolg bezeichnen die 25 Organisationen, die sich unter dem Dach des Evangelischen Missionswerkes in Deutschland (EMW) zusammen geschlossen haben, das erste Jahr der gemeinsamen Kampagne. Zahlreiche Materialien unter dem Motto „um Gottes willen – der Welt zu liebe“ sind mittlerweile in den Gemeinden verteilt worden. Bei vielen Gelegenheiten – z.B. beim Deutschen Evangelischen Kirchentag in Bremen, und bei vielen Gemeindeveranstaltungen und Missionsfesten – wurde über die Inhalte und Ziele missionarischen Arbeitens der Kirchen in aller Welt informiert.
Weiteres Material, das im Bezug zu den vier Kernaussagen der Kampagne steht, ist zu erwarten.
Die Kernsätze lauten:
Die weltweite Gemeinschaft der Christen – begeistert und vielstimmig
Weil Gott es will, besteht eine weltweite christliche Gemeinschaft. Sie ist verbunden durch seine Liebe, die uns in Jesus Christus deutlich wird. Diese befreiende und begeisternde Botschaft wollen wir anderen Menschen weitergeben. Die Vielstimmigkeit unseres Glaubens erfahren wir dabei als Geschenk.
Als Partner auf dem Weg – gemeinsam und solidarisch
Weil Gott es will, sind christliche Kirchen in weltweiter Mission als Partner gemeinsam unterwegs. Sein Geist öffnet uns die Augen für Freuden und Nöte der Schwestern und Brüder. So lernen wir, uns zu unterstützen, zu stärken und gegenseitig kritische Fragen zu stellen. Auch wenn es schwierig wird, können wir uns aufeinander verlassen.
Anderen Menschen begegnen – achtsam und verbindlich
Weil unsere Welt Versöhnung braucht, wollen wir religiöse, kulturelle und politische Grenzen überwinden. Begegnungen zwischen Menschen, die verschieden sind, weiten Horizonte. Sie können aber auch mit Konflikten einhergehen. Wenn eigene Standpunkte in gegenseitiger Achtung vorgetragen werden, entsteht wirklicher Dialog. So werden Menschen, Gemeinschaften und die Welt verwandelt.
Für Gerechtigkeit weltweit eintreten – kritisch und engagiert
Weil unsere Welt Heilung nötig hat, setzen wir uns für Gerechtigkeit ein. Wo Globalisierung Lebensgrundlagen zerstört, prüfen wir unsere eigene Verantwortung und streben nach Umkehr. Wir stellen uns an die Seite der Benachteiligten und Ausgeschlossenen. So setzen wir uns für das Recht auf ein menschenwürdiges Leben ein. Um Gottes Willen.