
Titelbild: Harald Oppitz/KNA
Die "EineWelt" 1/2012 ist jetzt lieferbar! Schwerpunktthema ist "Im Namen der Religion: Wie der Glaube Konflikte schürt - und wie er zum Frieden führen kann"
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Eine Initiative evangelischer Missionswerke, Verbände und Kirchen unter dem Dach des EMW
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EMW-Jahresbericht 2010/2011: "Populär und prosperierend - Zur pfingstkirchlich-charismatischen Dynamik in Afrika"
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Kennen Sie schon die Weltkarte in der Peters Projektion?
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Aufsätze, Vorträge und Publikationen aus dem EMW zum 100. Jubiläum der ersten Weltmissionskonferenz
Mission 1910 - 2010
Herausforderungen von Edinburgh 1910 für ein heutiges Missionsverständnis
Beiträge aus der Theologischen Kommission des EMW
Vor 100 Jahren, im Jahr 1910, trafen sich in Edinburgh Vertreter protestantischer Missionsgesellschaften aus Europa, Nordamerika und Asien zur ersten Weltmissionskonferenz. Die Bedeutung dieser Konferenz für die Geschichte von Mission, Ökumene und Kirche wird aus diesem Anlass vielfach gewürdigt werden. Anhand der verschiedenen Veranstaltungen im Jubiläumsjahr wird deutlich, dass die Impulse von Edinburgh sehr unterschiedlich weiter gewirkt haben. Daraus ergibt sich eine Ungleichzeitigkeit in der Analyse der missionarischen Situationen und der daraus abzuleitenden Herausforderungen.
Die hier vorgelegten Beiträge beschäftigen sich für die im EMW vertretenen Missionswerke mit zwei zukunftsweisenden Fragekomplexen:
- Worin liegen die aktuellen Herausforderungen von Edinburgh an die missionstheologischen Konzeptionen für die Zukunft? Wie muss der Auftrag, der damals mit der "Evangelisierung der Welt in dieser Generation" beschrieben wurde, heute neu gefasst werden? Was war und ist der "kairos" damals und heute? Heutige Analysen von Kontexten der Weltchristenheit müssen sich mit dem Phänomen des Nebeneinanders und Miteinanders von Kulturen und Religionen befassen. Können wir unsere Aufgabe heute so beschreiben, dass wir von anderen Religionen und Kulturen lernen? Welche Zielkonflikte ergeben sich dann? Und was haben wir aus der Geschichte für den diesen Paradigmenwechsel gelernt?
- Was sind die aktuellen Herausforderungen an die Ekklesiologie, die Gestaltung von Kirche und Gemeinde unter dem Gesichtspunkt heutiger weltweiter Mission? Welche Rolle spielen heute die traditionellen Kirchen und Missionen in den internationalen Beziehungen? Wie kann aus dem Nebeneinander dieser Akteure ein neues Miteinander werden? Welche Zielkonflikte ergeben sich auf diesem Weg?