
Titelbild: Harald Oppitz/KNA
Die "EineWelt" 1/2012 ist jetzt lieferbar! Schwerpunktthema ist "Im Namen der Religion: Wie der Glaube Konflikte schürt - und wie er zum Frieden führen kann"
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Eine Initiative evangelischer Missionswerke, Verbände und Kirchen unter dem Dach des EMW
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EMW-Jahresbericht 2010/2011: "Populär und prosperierend - Zur pfingstkirchlich-charismatischen Dynamik in Afrika"
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International besetztes Gremium tagte im EMW
Einer der wichtigsten Arbeitsbereiche des Ökumenischen Rates der Kirchen (ÖRK) soll in den nächsten Jahren grundlegend reformiert werden. Dies ist das Ergebnis eines Runden Tisches über das Programm „Ökumenische theologische Ausbildung“ (ETE), das vom 21. bis 23.10. in der EMW-Geschäftsstelle in Hamburg stattfand.
Das ETE-Programm („Ecumenical Theological Education“) besteht seit 1958. Es fördert Programme ökumenischer Missionstheologie an theologischen Hochschulen durch Stipendien, Seminare und Publikationen. Mit der Integration von Themen ökumenischer Theologie in die Lehrpläne und Austauschprogramme sollen kirchliche Nachwuchskräfte an die Zusammenarbeit von Kirchen unterschiedlicher Bekenntnisse herangeführt werden.
Angesichts sinkender Finanzmittel in der Genfer Zentrale des ÖRK schien die Weiterführung des Programms gefährdet. Deshalb kamen auf Einladung des ÖRK und des EMW Vertreter des ÖRK und der Dachverbände theologischer Ausbildungsstätten zu einem Runden Tisch nach Hamburg zusammen. Das EMW ist grösster Geldgeber des Programms, das ein Gesamtvolumen von rund 650.000 Euro hat.
In den Beratungen wurde deutlich, dass es in den kontinentalen und regionalen kirchlichen Zusammenschlüssen großes Interesse gibt, Aufgaben in eigener Verantwortung zu übernehmen, die bisher zentral aus Genf wahrgenommen wurden. Diese Regionalisierung solle in einem zweijährigen Übergangsprozess erfolgen, heißt es im Abschlusskommuniqué. In diesen Prozess sollen die Dachverbände theologischer Hochschulen und die regionalen bzw. kontinentalen Kirchenräte einbezogen werden. Notwendig sei es aber auch, neue Geldgeber für diesen Arbeitsbereich zu gewinnen.