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27.09.2009

Simbabwe: Zeichen der Hoffnung brauchen Unterstützung

Demokratisierung des Landes beginnt

Deutschland und die EU sollen Simbabwe bei der Demokratisierung unterstützen. Die Friedensoprganisation „Solidarity Peace Trust – SPT“ aus Simbabwe erklärte, dass das Land nach einer schweren politischen und wirtschaftlichen Krise wieder aufgebaut werden müsse. „Die Zeit der Sanktionen ist vorbei, es gilt nach vorne zu schauen und das Land zu stärken“, so Professor Brian Raftopolous, Mitarbeiter des SPT. "Solange die Menschen in Simbabwe keine Lebensgrundlage haben, ist es schwer ihnen zu erklären, warum sie sich an einer Demokratie beteiligen sollen,“ Raftopolous.

Die neue Regierung sei ein Zeichen der Hoffnung, die unterstützt werden müsse. Weitere Sanktionen seien aber nicht hilfreich, sondern gefährdeten die hoffnungsvollen Ansätze der Demokratisierung.

Der Evangelische Entwicklungsdienst, der in Simbabwe mit dem SPT zusammenarbeitet, berichtete, dass in Simbabwe eine neue Verfassung vorbereitet wird. Schon jetzt sei zu spüren, dass Nichtregierungsorganisationen, wie der Solidarity Peace Trust, der sie u.a. für die Menschenrechte einsetzen, in ihrer Arbeit weniger behindert werden. Ihre kritische Haltung gegenüber der neuen Regierung kritisch werde mittlerweile geduldet.

Schwierigkeiten gebe es im Bildungswesen, in Krankenhäuser und sozialen Einrichtungen, so Brian Raftopolous. „Bei der Vergabe von internationalen Hilfsgeldern muss darauf geachtet werden, wer sie verwaltet. Aber wenn man möchte, findet man sichere Wege“, sagte er.

Der EED unterstützt die Forderungen des Solidarity Peace Trust. Er arbeitet seit 2006 mit SPT zusammen. Die Organisation ist in den Bereichen Dokumentation von Menschenrechtsverletzungen, Unterstützung von Folteropfern, Frieden und Versöhnung, 'Transitional Justice' und Verfassungsreform tätig.




 
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