
Titelbild: Harald Oppitz/KNA
Die "EineWelt" 1/2012 ist jetzt lieferbar! Schwerpunktthema ist "Im Namen der Religion: Wie der Glaube Konflikte schürt - und wie er zum Frieden führen kann"
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EMW-Jahresbericht 2010/2011: "Populär und prosperierend - Zur pfingstkirchlich-charismatischen Dynamik in Afrika"
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Überlebende schwer traumatisiert
Das Erdbeben, das am 27. Mai die Region um Yogyakarta auf der indonesischen Insel Java erschüttert hat, hat nach aktueller Zählung über 5000 Tote gefordert. Die internationale Hilfe ist angelaufen, an der auch deutsche Hilfsorganisationen beteiligt sind. Die indonesischen Partner der Diakonie Katastrophenhilfe versorgen bereits seit Wochen Menschen, die aufgrund des befürchteten Ausbruchs des Vulkans Merapi auf Java ihre Häuser verlassen mussten.
Obwohl die Hilfe lokaler und internationaler Organisationen für die Überlebenden schnell und effektiv angelaufen ist, befinden sich die meisten Opfer noch in der Situation, ohne die notwendigste Versorgung auf der Straße oder in den Trümmern ihrer Häuser die Tage und Nächte überstehen zu müssen.
Das Evangelische Missionswerk in Südwestdeutschland (EMS) in Stuttgart unterstützt die Arbeit seiner Partner in Indonesien und steht mit ihnen in regelmäßigem Kontakt.
Nach Angaben aus dem EMS seien weder Mitarbeitende der Partnerorganisation noch Kirchenglieder verletzt oder getötet worden. Betroffene, so wurde gemeldet, seien aber schwer traumatisiert. Die Hilfskräfte benötigten dringend Zelte, Liegen, Decken, Medikamente und Lebensmittel. Es fehle außerdem Mediziner und ärztliches Hilfspersonal.